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Abstract

Kollektive unbewusste Markenkenntnis. Dissertation von Robert Schorn an der Fakultät für Betriebswissenschaft der Universität Innsbruck, 2003.

Foto: Robert SchornIn dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob Menschen auf Zeichen (Marken-Logos, Bilder, Emblems etc.), die sie bewusst nicht kennen und die über lange Zeit sehr vielen Menschen bekannt waren oder noch sind, besser ansprechen als auf ähnliche, jedoch unbekannte (Kontroll-)Zeichen.

Der theoretische Hintergrund für diese Fragestellung entstammt den Theorien von C.G. Jung (kollektives Unbewusstes) sowie Rupert Sheldrake (morphische Felder), die von einer Art kollektiven Wissen der gesamten Menschheit ausgehen, auf das alle Menschen – wenn auch über den Umweg des persönlichen Unbewussten – Zugriff haben und dessen Wirkung mit räumlicher und zeitlicher Distanz nicht nachlässt. In einem weltweit durchgeführten Experiment wurden zahlreiche Zeichen, die sich nach Herkunft, Entstehungszeitpunkt, Verwendung und Bedeutung zum Teil stark unterscheiden, zur Beantwortung der Fragestellung dieser Arbeit abgetestet.

Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen auf Zeichen, die sie bewusst nicht kennen und die vielen anderen Menschen auf der Welt sehr bekannt waren oder sind, besser ansprechen als auf sehr ähnliche Kontrollzeichen. Dieser Effekt ist unabhängig von kulturellem Hintergrund, Alter, Geschlecht, Bildung oder Ausmaß der Extraversion der Versuchspersonen. Die Konsequenzen für die Gestaltung von Markenzeichen als auch mögliche Konsequenzen für Bereiche außerhalb der Markentechnik werden diskutiert.

Große Teile der Dissertation können unter Google-Books eingesehen werden.

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